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Pure Raw. Yoga

Yoga ist eine alte philosophische Lehre aus Indien und hat zum Ziel, die Bewegungen des Geistes zur Ruhe zu bringen und eine harmonische Einheit von Körper, Geist und Seele zu bilden. Es gibt verschiedene Yogawege, um dies zu erreichen, welche sich in Bezug auf Philosophie und Praxis unterscheiden.

Hatha Yoga, der Weg des körperlichen Yoga, bildet die Basis der vielen Yogastile, die heute, vor allem im Westen, allgegenwärtig sind. »Ha« bedeutet Sonne und »Tha« bedeutet Mond.

Es geht darum, einen Ausgleich zwischen Gegensätzen zu schaffen - beispielsweise zwischen Körper, Geist und Seele, zwischen der femininen und maskulinen Energie und zwischen Entspannung und Anstrengung. Dieses Gleichgewicht wird unter anderem durch das Üben von Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemtechniken) und Meditation hergestellt.

Ich praktiziere und lehre vorrangig Vinyasa Flow Yoga und Yin Yoga - zwei der zahlreichen Disziplinen des Hatha Yoga. Beim Vinyasa Flow Yoga werden die Bewegungen mit der Atmung synchronisiert, während kreative Übungssequenzen im Flow praktiziert werden. Yin Yoga ist eine ruhige, passive Form des Yoga, wobei durch langes Halten der Asanas tiefere Gewebeschichten als beim dynamischen Yoga angesprochen werden und tiefes Ankommen möglich wird.

»Maybe the journey isn't so much about becoming anything. Maybe the journey is about un-becoming everything that isn't really you so you can become who you were meant to be in the first place.«     [Paulo Coelho]

Mit Pure Raw. Yoga möchte ich Menschen jedoch in erster Linie zu einer authentischen Yogapraxis einladen und darin bestärken, den Impulsen des eigenen Körpers zu folgen - nicht vorrangig den Lehren eines bestimmten Stils. Unabhängig von der eigenen Intention auf der Yogamatte unterstützt das regelmäßige Praktizieren dabei, sich mit sich selbst, den eigenen Stärken und Schwächen sowie Denk- und Verhaltensmustern zu konfrontieren. Das Ziel liegt darin zu lernen das eigene Selbst zu sehen, es zu akzeptieren und anzuerkennen, dass es zu jedem Zeitpunkt gut genug und genau richtig ist. Dadurch wird Raum für ehrliche Selbsterforschung und persönliches Wachstum geschaffen, ohne Druck und Erwartungen.

Der Punkt im Wortlaut »Pure Raw.« hat dabei eine konkrete Bedeutung für mich. Er markiert eine gewisse Art des Vertrauens, dass nach dem puren, rohen, ungeschliffenen Ich tatsächlich nichts anderes mehr kommen muss - und unterstreicht, dass dieses Ich im natürlichen Zustand vollkommen ist. Wenn wir im Kern unseres Selbst ankommen, wenn wir ganz bei uns sind, finden wir eine Ruhe, die ein Punkt wundervoll ausdrücken kann.

Lass' uns uns selbst begegnen, ganz »Pure« und »Raw«.

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